Bei strahlendem Wetter fand die diesjährige Alpbegehung statt. Gestartet wurde im Solenberg, Unterschössli, Sommerigweid, vorder- und Hinterwiiti, obere Steinegg, Kreuz und Richtung Bogmen. Die Fotos dokumentieren die Wanderung und lassen Sie eintauchen in wundervolle Landschaften. Hier die Bilder!
Am 17. Mai 2010 wurde eine Wasserprobe genommen. Zum Zeitpunkt der Probennahme sind alle geltenden gesetzlichen Bestimmungen eingehalten worden. Eine Detailaufzeichung folgt bei den Proben im Herbst.
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...ein Spaziergang vom Unterschössli Richtung Dorf, abwechslungsreiche Landschaften schlagen die Wanderherzen höher... wieso in die Ferne schweifen... sehen Sie hier die neuen Bilder...
Hier können Sie den Pressetext und die Jahresrechnung 2009 lesen.
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Im Zuge des neuen Werkleitungskatasters von Maseltrangen konnten alle Daten der Schieber, Hydranten und Wasserleitungen digital erfasst werden. Hier finden Sie die Geodaten von Maseltrangen...
Die Gemeindeverwaltung hat uns die neuen Einwohnerzahlen bekanntgegeben. Die Bevölkerungszahlen sind leider gegenüber dem letzten Jahr gesunken. Hier sehen sie die aktuelle Statistik.
Im Herbst wurde der Holzschlag im Recht (ob Alphütte Unterschössli) ausgeführt. Hier die interessanten Bilder und weitere Herbst-Sujets Entstehung der Holzbrücke Feldmüselen.
Älpler Kurt Hugentobler darf heuer auf 15 Jahre Alpzeit zurückblicken. Die Ortsgemeinde feierte dies mit einer gemütlichen Älplerchilbi im Rest. Sonne, Rufi. Hier die Bilder der Alpabfahrt...
Schauen Sie sich die spektakulären Bilder an...
Hier erfahren Sie immer das Neueste aus dem Newsticker!
Ein neuer Teil der Geschichtsschreibung "Heiratsverbot gegen die Verarmung" ist in der linken Spalte - aufgenommen worden. Die nächste Geschichte folgt im Februar 2008.
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Was wäre die Geschichtsschreibung ohne der Zeit entsprechende Fotos? Fotos bringen Leben und geben einen Einblick in die damalige Zeit, auch wenn es sich häufig um "gestellte" Fotos handelt. Lassen Sie sich trotzdem von diesen Eindrücken inspirieren. >> zu den Bildern
Sporadisch erscheint der Newsletter der Ortsgemeinde Maseltrangen. Wollen Sie über das Neueste, über Veränderungen usw. informiert sein, dann bestellen Sie ihn mit dem Kontaktformular.
Ab sofort bietet Maseltrangen gratis Mailadressen an. Wer eine eigene Mailadresse "vorname.name@maseltrangen.ch" wünscht, kann sich mit dem Kontaktformular melden. Fantasienamen werden keine entgegen genommen.
Familie: heiratete Pia
Kinder: 4 Kinder
Hobby: grosser Garten, Christbäume ziehen, reisen
Liebslingsessen: Lamm-Rack mit einem feinen Rotwein
Schönster Ort im Linthgebiet: Kaltbrunner Riet, Sonnenberg
Schönster Ort in der Schweiz: Muottas Muragl im Engadin
Lieblingslektüre: Wald+Holz
Wenn ich einen Wunsch frei hätte würde ich… Australien bereisen.
Fritz Jud ist Förster in Maseltrangen und meine Fragen an ihn handeln über das Thema Wald. Ein weitreichendes sowie interessantes Thema.
Zu Beginn möchte ich wissen, in wie fern sich die Waldarbeit oder der Wald in den vergangenen Jahrzehnten verändert haben. Während seiner Lehre in den 60ziger Jahren beginnt er, hätten sie noch gelernt, wie eine Hobelzahnsäge zu handhaben sei. Das Schärfen der Säge und die Arbeit damit seien eine Wissenschaft für sich gewesen. Mit den Motorsagen wurde diese Art Holz zu fällen ziemlich schnell ausgemustert und heute sind nur noch wenige Exemplare davon in den Werkräumen der Forstbetriebe zu finden. Seiner Meinung nach sei man früher dem Wald feinfühliger und weniger grobschlächtig begegnet. Das Fällen mit der Säge war schweisstreibende Handarbeit. Die Bäume, welche wir heute setzen können erst in hundert Jahren genutzt werden. Dessen waren sich unsere Vorfahren bewusst. Der Begriff Nachhaltigkeit ist ein Modewort geworden, welches seinen Ursprung in der Waldwirtschaft hatte.
Förster Fritz Jud weiss von Holzpreisen in den Achtzigerjahren von Fr. 212/m3 für Nutzholz. Heute wird die Hälfte davon gelöst. Dabei wären in der Holzwirtschaft Wachstumsmöglichkeiten vorhanden. So gibt es im ganzen Linthgebiet nur wenige Holzschnitzelheizungen. Trotz der Fülle von naheliegenden Wäldern. Die Holzereiabfälle werden zum Teil umständlich nach Ems/GR geführt. Wenn sich die Politiker dieses nachwachsenden Rohstoffes bewusst wären, könnte eine einheimische Energiequelle sinnvoll genutzt werden, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.
Die viel beachtete Wertholzsubmission in Kaltbrunn, welche durch die Initianten Revierförster Fritz Jud und Regionalförster Rolf Ehrbar, auf die Beine gestellt wurde, erfreut nicht nur Holzhändler und Forstinteressierte, sondern die ganze Bevölkerung. Die ausgestellten mächtigen Stämme sind nicht nur für Holzhändler und Forstinteressierte sehenswert. Die Käufer, so Fritz Jud kämen aus ganz Europa. Eine solche Dichte von Bergahorn-Stämmen sei einzigartig. Die speziellen Stämme finden ihren Einsatz im Instrumentenbau oder überall wo die schöne Struktur des Holzes zur Geltung kommen soll. Auch das Nutzholz erziele hier insgesamt höhere Preise als über die üblichen Verkaufskanäle. In diesem Jahr seien 1353m3 zum Verkauf angeboten worden und es resultierte ein Erlös von Fr. 433‘000. Die Ortsgemeinde Maseltrangen konnte den grössten Buchenstamm präsentieren. Die 12m grosse Buche hatte einen Umfang von 3.55m und fand bildlich und zahlenmässig sogar in der Zeitschrift Walz+Holz Beachtung.
Juli 2010
lesen sie HIER die älteren Interwiews.
Familie: heiratete Josef Jud, Nätzlisbach
Kinder: 7 Kinder, Marie Therese, Sepp, Ernst, Ruth, Pia, Paul und Helene
Hobby: jetzt häkle sie sehr gerne, auch stricke sie oft und lese gerne Geschichten, früher, war sie für den Stall zuständig wenn ihr Mann arbeiten ging, da blieb neben den Kindern und der Hofarbeit nicht sehr viel Zeit übrig für Hobbys
Lieblingsfarbe: grün und blau
Liebslingsessen: Rahmplätzli mit schmalen Nüdeli sei sehr fein
Lieblingsgetränk: Rimuss, obwohl dies sehr süss
Süsses: Schokolade, zu Ostern ein Tessiner Tüübli
zuletzt gelesen: Tagespresse, Glückspost, Josefsheftli, Antoniusheftli
Zwei schalkhaft warme Augen blinzeln die Schreiberin zu Beginn des Interviews an. Von älteren Menschen wollen wir immer wissen, wie denn das früher war. An Ostern, so erzählt sie, wurden bei uns zu Hause die Eier mit Gräsern und Kräutern bestückt und anschliessend im Zwiebelschalensutt gekocht. Die ganze Familie tütschte dann beim Essen die Eili, eine Tradition die auch heute zu Ostern gehört. Bei den eigenen Kindern bekam später jedes einen kleinen Osterhasen in einem Nestli. In die Kirche gingen sie an Ostern immer sonntags und dies zu Fuss. Zu Hause waren sie zu fünft und in unmittelbarer Nähe zu ihrem Hof wuchsen weitere 11 Kinder auf.
Lebhaft schildert sie den Schulalltag. Am Morgen stärkte man sich mit Ribelmais und einer warmen Tasse Milch. Dann ging es zu Fuss nach Maseltrangen, wenn der Schnee lag, wurden die Schlitten genommen. Im Winter waren die Beine der Mädchen ganz rot von lauter Kälte. Die nassen Schuhe habe man dann im Schulzimmer anbehalten, Finken hatte man nicht. Unter dem Schulbank war ein Rost, auf dem die Nässe der Schuhe abtropfen konnte. Im Schulzimmer wurde noch mit Büscheli eingefeuert. Es war eine Frau aus dem Dorf, welche jeweils einheizte und wehe, der Schieber wurde zu früh zugeschoben... es rauchte dann ganz heftig im Zimmer. Die Lehrer hiessen Bärtsch und Gemperle und vorallem letzterer sei sehr streng gewesen, vermutlich da er direkt nach der Rekrutenschule vor die Klasse getreten sei.
Der Schulbetrieb wurde manchmal aufgeteilt, so mussten zum Beispiel die 4.-6. Klasse am Morgen in die Schule damit der Lehrer sich um alle kümmern konnte. Die grösseren Schülerinnen unterrichteten draussen im Gang die kleineren in lesen und rechnen. In den Pausen wurde auf dem Dorfplatz Räuber und Poli oder Völkerball gespielt. Wunderselten fuhr ein Auto vorbei. Auf dem Nachhauseweg hatte eines der Kinder manchmal einen Apfel dabei, welcher mit den anderen Kindern geteilt wurde. Zmittag gab es dann zum Beispiel Kartoffeln mit Magronen.
Die Kartoffeln hatte die Mutter im eigenen grossen Garten. Daneben zogen wir Busch- und Stangenbohnen und Erbsen. Die Bohnen konnten wir für den Winter sterilisieren. Aus den gedörrten Erbsen gab es später eine feine und nahrhafte Erbsensuppe. Fleisch gab es auch ab und zu, am Sonntag teilten wir Kinder uns einen Schüblig. Mutter war eine Wittfrau und verstand es, trotz geringer Mittel die Familie über die Runden zu bringen. Jeden Sonntag buk sie im Holzofen einen Kuchen. Eine schwierige Sache, die richtige Hitze zu erhalten.
Früher sei das halt einfach so gewesen. An dieser Stelle dankt die Aktuarin für das angenehme Zurückblicken in die Schulzeit von Marie Jud-Schmuki.
01.04.2010
lesen sie HIER die älteren Interwiews.
Maseltrangen, politisch zur Gemeinde Schänis gehörend, liegt in der Linthebene, an der Verbindungsstrasse von Kaltbrunn nach Schänis. Das rund um die Pfarrkirche angeordnet Haufendörfchen am Südhang des Chuemettlers hat knapp 400 EinwohnerInnen. Schriftlich wurde der Name Maseltrangen erstmals im Jahre 1050 erwähnt.
Maseltrangen (440 m ü.M.) ist Ausgangspunkt schöner Bergwanderungen, sei es auf den Chüemettler, auf die Federi oder sogar auf den Speer. Einer der schönsten Aussichtspunkte ist die zu Maseltrangen gehörende Alp Steinegg auf 1240 m. Die Gegend ist auch bekannt für einfachere Ski- und Schneeschuhtouren. Beliebt ist die Gegend um Maseltrangen auch für das Inlineskaten und für das Velofahren.
Sehenswert ist die 1789 gebaute Pfarrkirche, welche dem heiligen Nepomuk geweiht ist. Wunderschön sind auch die mit grossen Nagelfuhsteinen aufgebauten Grenzmauern oder die Wildhecken.
Ab sofort kann das Buch über die Geschichte von Maseltrangen zum Preis von Fr. 55.--, zuzügl. Versandspesen, bestellt werden.
Aber auch Fahnen mit dem Maseltranger Wappen sind zu kaufen (ca. Fr. 250.--). >> zur Bestellung
Unter dieser Rubrik werden auch regelmässig Artikel - wie der nachfolgende - über die Geschichte von Maseltrangen publiziert.
Hier ein weiterer Auszug aus dem interessanten Buch über die Geschichte von Maseltrangen. Lassen Sie sich ein in die Thematik der Zeit und in die Einzelschicksale.
Auf dem Hintergrund der Verhältnisse vor 200 Jahren nahm der Prozentsatz der Armen stetig zu. Die Schicht der Mittellosen bereitete dem Staat, aber auch der Heimatgemeinde, die für die Armenfürsorge zuständig war, entsprechende Probleme. Damit Randständige den Gemeinden nicht unnötig zur Last fielen, wurde ihnen das Heiraten verboten.
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