
Die Ortsgemeinde Maseltrangen besitzt die Alpen
- Fähberg
- Unterschössli
- Oberhag
- Untere Steinegg
- Obere Steinegg
Alle Alpen werden vom Älpler Kurt Hugentobler bewirtschaftet, unter der Leitung der Alpmeister Fritz Jud (Oberhag, Untere Steinegg, Obere Steinegg) und Daniel Jud (Fähberg, Unterschössli). Zur Sömmerung werden rund 160 Stück Jungvieh angenommen. Die Alpzeit dauert zwischen 120 und 130 Tage, von Mitte Mai bis gegen Ende September. >> Alpzinsen
Es wird darauf geachtet, dass die Tiere während der Sömmerung auf der Alp gut aufgehoben sind und sie den Bauern im Herbst wieder wohlgenährt und gut erhalten zurück gegeben werden können. Dass die Bestimmungen der neuen Tierschutzgesetzgebung eingehalten werden, ist für die Verantwortlichen eine Selbstverständlichkeit. Die Alpen werden rege von Wanderer, Biker oder Tourenskifahrer begangen. Der Älpler ist dankbar, wenn die Zaunübergänge nicht verändert werden. Auch sind die nachfolgenden Touristen froh, wenn die Rastplätze sauber angetroffen werden.
Weitere Hinweise können dem Nutzungsreglement (Art. 12 bis Art. 28) entnommen werden.
Alphütten für die FreizeitAlle vier Jahre werden die Alphütten - Unterschössli - Untere Steinegg - Obere Steinegg an Ortsbürgerinnen und Ortsbürgern vermietet. Da die Anzahl BewerberInnen ausserordentlich gross ist, muss jeweils das Los entscheiden (letzte Auslosung im November 2006). Die nächste Vermietung findet im November 2010 auf den 1. Mai 2011 statt. >> Reglement über die Alphütten-Vermietung |
|
Alp UnterschössliDie Alp Unterschössli liegt ganz in der Nähe der Bogmenstrasse. Sie wird zusammen mit der Alp Fähberg betreut. Die Alp ist unterteilt in das Innere Unterschössli (Alphütte und Stall) und das Äussere Unterschössli (Stall). Zur Alp Unterschössli gehört auch ein Streuriet von ca. 60 a, welches jeweils Mitte August geerntet wird. Die Alphütte wird jeweils für die Dauer von vier Jahren vermietet. |
|
Alp OberhagAn einem ganz zentralen Punkt, gut vom Dorf aus zu sehen, liegt der Alpstall Oberhag. Die Alpen Oberhag und Steinegg bilden wiederum eine Einheit. Rund 100 Stück Vieh werden jeweils während rund 120 Tagen gealpt. Alle Maissen (Maiss, Mäs, Meiss, Mese) verbringen hier den Sommer. Zur Alp Oberhag gehören auch die Gebiete Hinderwiti und Vorderwiti, die Oberhaghöhe und der Lerchenboden. |
|
Alp Untere SteineggVersteckt gelegen und ohne Lärmeinflüsse, das ist die Alp Untere Steinegg. Sie liegt an einem wunderbaren Aussichtspunkt. Allerdings: es ist die steilste Maseltranger Alp und eher eine nasse: An verschiedenen Orten hat sie "saure" Stellen, der Ertrag ist deshalb eingeschränkt. Rund 40 Rinder und Kühe (Galt) verbringen hier den Sommer. Die Alpütte, mit bescheidenstem Komfort, ist jeweils für vier Jahre vermietet. |
|
Obere SteineggEiner der schönsten Aussichtspunkte liegt auf der Alp Obere Steinegg. Vom Kreuz aus, oberhalb der Alphütte, schweift der Blick über den Zürichsee zur Rigi und zum Pilatus, in die Glarneralpen, zum Speer oder ins Zürcher Oberland. Im Frühjahr ist die Wiese übersät mit weissen und bläulichen Krokus. Der Grat der Feldmüselen (Richtung Alp Bogmen) kann als lieblich geschildert werden. Zahlreiche Ski- oder Schneeschuhspuren durchziehen diese Alp jeweils im Winter. Bestossen wird die Alp in Verbindung mit den Alpen Oberhag und Untere Steinegg während rund 120 Tagen. Die Alphütte, welche sich in gutem Zustand präsentiert, wird jeweils für vier Jahre vermietet. |
|
Älpler Kurt HugentoblerWer ist Älpler Kurt Hugentobler? Kurt Hugentobler, 1948 geboren, lebt während der Sömmerungszeit auf Alp Fähberg. Im Winter bewirtschaftet er ein kleines Heimetli in Niederwil SG und arbeitet daneben als Allrounder. Bekannt ist er als guter Redner und selbstverständlich als jährlicher grosser Favorit bei den Schweizer Alpbart-Meisterschaften. So wurde er im Jahre 2003 Schweizer Bartmeister auf Brambrüesch GR . Im Anschluss an die Alpabfahrt 2009 er speziell für seine Treue geehrt. Während 15 Sommer hütete er das Vieh zur vollen Zufriedenheit des Ortsverwaltungsrates und der Bauern. Der Ortsverwaltungsrat organisierte zu diesem Anlass eine stimmige Älplerchilbi.
|
|