Geschichte
Maseltrangen

Maseltrangen -Geschichte

Geschichte

Entstehung




Innenansicht des Buches


Der Weiler Maseltrangen


Entstehung des Weilers

Die Einwanderung der Alemannen und der spätere Ausbau des Landes wurden obrigkeitlich geregelt: Reiche und mächtige Familien, die man später Adelige nannte, gaben den Ton an. Sie nahmen das Land und die kleinen Bauern unter ihre Herrschaft. Die politische Führung in der Region übernahm nördlich des Walensees der Herzog der Alemannen, sündlich davon der Präses bzw. Graf von Rätien. Über der lokalen Führungsschicht stand der König der Franken. Zur Christianisierung des Volkes und zum Ausbau der Herrschaft wurden im 7. und 8. Jahrhundert Kirchen, Klöster und Bistümer errichtet. Diese Politik bekam auch die Gegend von Maseltrangen zu spüren, denn schon um 740 stand im nahen Benken ein kleines Kloster. Das Bestehen dieses Klosters wird einzig in zwei Urkunden 741 und 744 überliefert, die als Ausstellungsort Benken nennen: Acum in monasterio quod dicitur Babinchova (geschehen im Kloster, das Benken genannt wird).

Als Gründer vermuten Geschichtsforscher den Abt-Bischof Arnefrid, der zu dieser Zeit in der Kirche und im Herzogtum der Alemannen eine einflussreiche Persönlichkeit war. Man darf annehmen, dass in diesen Jahrzenten die alemannischen Bauern im Linthgebiet christlich wurden und unter der Führung der herrschenden Familien, namentlich der Beata-Familie, ihre ersten Kirchen Bauten. Nebst dem Gotteshaus in Benken entstanden Kirchen in Schänis (Galluskirche und St. Sebastian an der Linth), Glarus, Tuggen, Uznach, St. Dionys, Busskirch, Kempraten, Ufenau und Eschenbach.

Da keine weiteren Quellen über das Kloster Benken berichten, muss angenommen werden, dass Benken seine vornehme Aufgabe nicht lange erfüllen konnte, zumal sich die machtpolitische Situation um 800 grundlegend änderte. Der fränkische König Karl der Grosse ordnete das Reich neu und weitete seine Herrschaft als römischer Kaiser bis nach Italien aus. Deshalb wurde nun der Weg von Zürich über das Gasterland nach Rätien und Italien besonders wichtig. In Rätien regierte Graf Hunfrid, ein Freund Karls des Grossen, der nun seine Herrschaft ins Gasterland ausdehnte. Um 820 gründete er das Frauenkloster in Schänis, das wohl als Abgrenzung seiner Herrschaft und als Sicherung der Verkehrsachse gedacht war. Vielleicht solltes es eine ähnliche Rolle übernehmen wie das karolingische Kloster Müstair an der Grenze zwischen Rätien und Italien.

Die Gründung des Frauenklosters Schänis um 820 durch den Grafen von Rätien und der gleichzeitige Untergang des Klosters Benken wirkten sich auf die Geschichte der Region und auf Maseltrangen aus: Kloster und Dorf Schänis wurden zum Mittelpunkt des Gasterlandes und während tausend Jahren gehörte das Gaster zum Bistum Chur.

Nachdem sich die ersten Alemannen um 600 in Benken und Schänis niedergelassen hatten, erweiterten sie in der Folgezeit ihr Siedlungsgebiet und gründeten Mundertschwil, Dorf, Warthusen und Wonhusen. Zeugen dieses Landausbaus sind die Namen dieser Weiler, denn mit "Wil", "Dorf" und "Husen" bezeichneten die Alemannen neu errichtete Gehöfte. Alle diese Orte erfreuten sich einer fruchtbaren Lage am Rande der Ebene und am Fuss der aufsteigenden  Berge. Dieser Boden hatte wohl schon den voralemannischen Bewohnern als kultiviertes Acker-, Wies- und Weideland gedient.

Danach begann eine zweite Ausbauphase: Nachkommen der ersten Siedler rückten mit Axt und Hacke gegen den Wald vor. Davon erzählen die Flurnamen, welche die Rodungsart, die Lage oder den Pflanzenwuchs bezeichnen. Auch das Dorf Maseltrangen geht auf eine solche Flurbezeichnung zurück. Er ist aus zwei Wörtern zusammengesetzt: mazzaltra (= Feldahorn) und wang (= Wiese). Der ursprüngliche Name lautet wohl "ze dên mazzaltrawangun" (= bei den Wiesen mit Feldahornen). Das Wort "mazzaltra" blieb lange im Sprachgebrauch der Maseltranger lebendig: Eine "Masshalter" (= Ahorn) findet sich als Marchzeichen in einem Grenzbeschrieb zwischen Maseltrangen und dem Gasterholz aus dem Jahre 1614. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts nannte der Maseltranger Volksmund den Ahornbaum "Massholder".

Somit dürften also die ersten Höfe auf den sonnigen Wiesen mit auffallenden Ahornbäumen etwa um 800 von den Alemannen gegründet worden sein. Sie folgten dabei dem prähistorischen Transitweg, der etwas östlich der heutigen Landstrasse den Maseltranger Bach überquerte, bei der so genannten "Schöpfe". Diese Furt im Dörfchen Maseltrangen war noch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Gebrauch, bevor die Bachkorrektion im Jahre 1875 den Lauf des Maseltranger Bachs vom Dorf bis zur neuen Kantonsstrasse begradigte.

 


Von den ersten Vorfahren im Gasterholz

Wann die ersten Menschen im Gebiet des heutigen Maseltrangen auftauchten und hier Wohnsitz nahmen, bleibt ein Geheimnis. Denn darüber gibt es weder schriftliche noch genügend archäologische Zeugnisse.

Im Gasterholz und auf dem Benkner Büchel grub Sekundarlehrer Jakob Grüninger in den Jahren 1938/39 Siedlungsmaterial aus, das die heutigen Archäologen genauer auswerten können. Die ältesten Tonscherben und Bronzerückstände auf dem Kastlet datieren sie in die Zeit von 2000 bis 1600 vor Christus. Kurz danach hinterliessen die ersten Siedler auch Spuren auf dem Gasterholz. Überreste von zwei Töpfen mit verkrusteten Speisen auf der Innenseite lassen hier die Anwesenheit des Menschen seit 1500 vor Christus vermuten. Zahlreiche andere Funde stammen aus der mittleren Latènezeit (= jüngere Eiszeit, ca. 500 bis 0 v. Chr.). Am nördlichen Vorsprung des Gasterholzes stand schon vor der römischen Epoche eine Befestigungsanlage mit Mauern und Wällen. "Die materielle Hinterlassenschaft im Gasterholz deutet darauf hin, dass dieser Ort in verschiedenen Zeiten besiedelt oder zumindest begangen worden war." Die unterschiedlichen Funde von Gebrauchskeramik, Waffen, Werkzeugen und Schmuck lassen "auf eine vielfältige Tätigkeit schliessen."

Als die Römer vor 2000 Jahren ihr Reich über Mitteleuropa ausdehnten, übertrugen sie ihre Kultur und Sprache auch auf die keltische Bevölkerung, die in kleinen Dörfern am Rande der Linthebene wohnten. Manche Orts- und Flurnamen stammen aus dieser Zeit. Der Name des Dorfes Schänis, um 820 Skennines geschrieben, deutet darauf hin, dass hier romanisierte Kelten auf dem leicht erhöhten Schwemmland der Lindth eine Siedlung gebaut hatten (scamnîno, lat. scamnum = Sandbank). sicher ist, dass vor zweitausend Jahren, also zur Zeit des grossen römischen Reiches, das Gasterland teilweise besiedelt war und dass die römische Strasse von Chur nach Zürich am heutigen Maseltrangen vorbeiführte.

Im 6. und 7. Jahrhundert nach Christus bahnte sich in der Umgebung von Maseltrangen eine grosse Änderung an. Aus Norden wanderte ein neues Volk ein: die Alemannen. Sie brachten die germanische Sprache und Bauernkultur ins Land. Sie sind die direkten Vorfahren der heutigen Bewohner. In der Gegend von Maseltrangen und Schänis kam die Einwanderungsbewegung ins Stocken. Von etwa 600 bis 800 bildete das Gasterland ein Grenzgebiet zwischen der Provinz Rätien und dem Herzogtum der Alemannen, also zwischen romanischer und germanischer Sprache und Kultur.

Die Überreste der Befestigungsanlage auf dem Gasterholz müssen noch zur Zeit der Einwanderung der Alemannen deutliche sichtbar gewesen sein, denn die germanisch sprechenden Ankömmlinge übernahmen das romanische Wort castrum in der ihnen geläufigen Form von Chastren bzw. Gaster und benannten damit die Ruine und den ganzen Hügel. Schriftliche Zeugnisse dieses Namens sind allerdings erst aus dem 13. Jahrhundert erhalten geblieben (1230 Gastirn, 1283 Chastren). Weitere Fluren in der Umgebung übernahmen die Ortsbezeichnung Gaster als Bestimmungswort: Gasterboden, Gastermatt, Gasterwis, Gasterwald, Gasterriet. Im Spätmittelalter übertrug sich der Name Gaster auf den obrigkeitlichen Herrschaftsbezirk zwischen Amden und Kaltbrunn. (>> Weitergehende Informationen über den Gastern)

Maseltrangen  lag im romanisch-germanischen Grenzgebiet: In südlicher Richtung sind die Namen der Dörfer, wie Schänis und Bilten, mehrheitlich vorgermanischen Ursprungs. Die Dorfnamen nördlich von Schänis entstammen dagegen der alemannischen Sprache: Benken (741 Babinchova), Dattikon (741 Tattinchova), Schmerikon (741 Smarinchova). Ebenso die Weiler in der Umgebung von Maseltrangen: Mundertschwil (1045 Mundolveswilari, 1178 Mundolswilare, 1534 Mündersswil, 1639 Mundertschwill = Unterhalden), Dorf (1178), Fischhusen (1220 Vischarehusin), Warthusen (1559), Wonhusen (1302 Huwenhus, 1447 Wonhusen, 1626 Huonhusen, 1645 Ahnhussenn). All diese Siedlungsnamen stammen ihrer Form nach teils aus der ersten Einwanderungswelle um 600, teils aus der anschliessenden Ausbauphase. Es sind eindeutige Siedlungsbezeichnungen, die nicht auf Fluren, sondern auf Wohnstätten hinweisen (z.B. Babo, Mundolf) und einem charakteristischen Siedlungsbegriff (Hof, Weiler, Dorf, Haus) zusammengesetzt.

 


Maseltrangen unter der Obhut des Stiftes Schänis

Das älteste Dokument der Siedlung Maseltrangen ist eine lateinische Urkunde, die auf 1050 datiert wird. In dieser von Ägidius Tschudi abgeschriebenen Urkunde wird der Name Maseltrangen erstmals überliefert. Sie berichtet, dass der adelige Herr Arnold von Lenzburg im Jahre 1050 seine Eigentumsrechte in Maseltrangen dem Kloster Schänis übergab. aus dem Text geht weiter hervor, dass zu dieser Zeit bereits ein Weiler bestand, in dem mehrere Männer und Frauen wohnten, die das umliegende Land bebauten, denn die Urkunde umschreibt den Grundbesitz mit den Worten: allodium meum in Mazzeltrangen cum suis appenditiis, viris ac mulieribus (mein Eigentum in Maseltrangen mit seinem Umland sowie mit den dazugehörigen Männern und Frauen).

 

Der Beweggrund dieser Schenkung steht fest: Arnold von Lenzburg, der von den Edlen von Schänis abstammte, begründete für sich, seine Eltern und seine Brüder eine Jahrzeitstiftung. Zu diesem Zweck übergab er den Besitz in Maseltrangen dem Kloster Schänis, das als Gegenleistung versprach, jedes Jahr nach seinem Tod für ihn und seine Angehörigen ein feierliches Jahresgedächtnis zu begehen. Das Vermächtnis dürfte aber auch politische Ziele verfolgt haben. Die Grafen von Lenzburg waren im Namen des Königs Schirmherren des Klosters Schänis, das fünf Jahre zuvor von König Heinrich III. die Reichsfreiheit erhalten hatte. Ihr Erbgut im Gasterland, das sie nun dem Kloster anheim stellten, verbrösserte die Grundherrschaft des Klosters und somit auch die Macht der Lenzburger als dessen Schirmherren.

Einige Jahre später wird Maseltrangen in zwei weiteren Urkunden genannt: Arnold von Lenzbrug erweiterte seine Jahrzeitstiftung und die Zahl der Gedenkgottesdienste, indem er nun seinen ganzen Besitz in Benken, Bilten und Maseltrangen dem Kloster übergab. Diesem Beispiel folgte sein Nachfolger, Ulrich III von Lenzburg: Um 1100 vermachte auch er seine ererbten Güter im Gasterland dem Damenstift zu Schänis. Das exakte Datum der beiden letzten Schenkungen wurde von Ägidius Tschudi nicht überliefert. Die drei Vermächtnisse dokumentieren den damals schon beliebten christlichen Brauch der Jahrzeitstiftungen und des Totengedenkens. Sie verpflichteten das Kloster Schänis, jede Woche zusätzlich zwei Messen zu feiern. Daraus lässt sich schliessen, dass schon zu dieser Zeit in den Pfarreien Schänis und Benken das Volk an kirchlichen Feiern Anteil nahm. Die drei Schenkungen und weitere ähnliche Verträge der Umgebung belegen zudem, dass im Laufe des 11. Jahrhunderts das Kloster Schänis in den Besitz von zahlreichen Dörfern und Weilern im Linthgebiet kam.

Aufschlussreich ist eine Urkunde des Klosters Schänis aus dem jahre 1178. Darin bestätigte Papst Alexander III. das Recht des Klosters auf alle seine Besitzungen, die es seit seiner Gründung von verschiedenen Donatoren erhalten hatte. Die Urkunde zählt die Güter der Reihe nach auf, auch "Mazzeltrangen cum omnibus suis appendiciis" (Maseltrangen mit dem dazugehörigen Land). Aus der langen Güterliste geht hervor, dass um 1178 die Gebiete der heutigen Gemeinden Schänis, Benken, Amden und Rieden einen beinahe geschlossenen Grundbesitz des Frauenstifts Schänis bildeten. Über sämtliche Dörfer und Weiler in diesem Gebiet und über die Leute, die darin wohnten, übte das Kloster ein Aufsichts- und Verfügungsrecht aus, die sogenannte Grundherrschaft. Das Kloster besass ausserdem noch weitere Güter im Linthgebiet, ebenso im Rheintal und im Kanton Aargau.

Das Damenstift konnte den Boden nicht im Eigenbetrieb bewirtschaften. Das hätte die einfache Form der mittelalterlichen Agrarwirtschaft und Verwaltungspraxis überfordert. Das Land wurde deshalb grösstenteils von den Bauern in eigener Regie bebaut. Die Bauernfamilien lebten nachbarlich in geschlossenen Weilern zusammen, wofür Maseltrangen ein typisches Beispiel ist. Den Bauern stand das Land zur Nutzung frei; dafür entrichteten sie dem Kloster einen jährlichen Zins in Form von Naturalien oder Geld. Weil das Damenstift auch die Kirchen, Pfarreien und Geistlichen unterhielt, zahlten die Bauern dafür eine besondere Steuer, nämlich den zehnten Teil ihrer jährlichen Ernete (= Zehnten). Das Kloster war auch verantwortlich für allgemeine Verwaltungsaufgaben. Handänderungen wurden vor dem klösterlichen Amtsmann anlässlich des Maien- oder Herbstgerichts durchgeführt. Die Vertragspartner zahlten dafür eine Steuer von fünf Prozent des Handeslwertes (= Ehrschatz).

Für die Aufrechterhaltung der Ordnung, den Schutz der Personen und die Durchführung der niederen Gerichtsbarkeit musste das Kloster Amtsleute in seinen Dienst nehmen, konnte aber dafür wiederum besondere Abgaben einfordern, namentlich die Vogtsteuer sowie das sogenannte Fasnachtshuhn und des Todfall. Das Fasnachtshuhn war eine relativ kleine Abgabe, die jedes Jahr zur Fasnachtszeit in form eines Huhnes oder eines entsprechenden Geldbetrages abzugeben war. Bedeutsamer war der Todfall, der aber in jeder Familie nur einmal pro Generation bezahlt werden musste. Der Todfall war eine Art Erbschaftssteuer und wurde dann fällig, wenn der Vorsteher eines Haushalts, normalerweise der Familienvater, starb. Die Angehörigen schuldeten dann das schönste Stück Vieh im Stall (Besthaupt), wenn kein Vieh vorhanden war, das schönste Kleid des Verstorbenen (Gewandfall).

Die enge, persönliche Bindung an das Kloster zeigt sich in den damals gebräuchlichen Bezeichnungen "Hörige", "Eigenleute", "Hofjünger", "Gotteshausleute": Alle Angehörigen der Grundherrschaft bildeten eine Art Grossfamilie, waren persönlich an den Grundherrn gebunden und zum Gehorsam verpflichtet. Die Äbtissin von Schänis bzw. ihr Amtsmann konnte sie ab und zu auch zu Frondiensten aufbieten, vor allem wenn Werke zum Gemeinwohl errichtet wurden, wie zum Beispiel Strassen und Kirchen.

Zur Verwaltung der Grundherrschaft, zur Aufrechterhaltung der Ordnung und zu Einzug der genannten Abgaben unterhielt das KLloster je einen Verwaltungshof in Schänis und Benken. Das Verwaltungszentrum von Schänis stand am Platz des späteren Rathauses, während die Wandelburg das Zentrum von Benken darstellte. Diese Verwaltungshöfe waren wohlausgestattete Gutsbetriebe. Das Kloster wählte die Beamten ("Maier"), welche die Gutsbetriebe und die Angestellten leiteten, die Abgaben der Eigenleute in den dazugehörigen Dörfern und Weilern einzogen, für Recht und Ordnung sorgen und das Maien- und Herbstgericht durchführten.

Das Gebiet von Maseltrangen war also dem klösterlichen Verwaltungshof in Benken zugeteilt, wo seit dem frühen Mittelalter eine Kirche stand. Das Verwaltungsgebiet von Benken entwickelte sich in der Folge auch zur Grosspfarrei, zu der damals nicht nur die heutige Pfarrgemeinde Benken, sondern auch die Leute von Maseltrangen, Rieden und Gommiswald gehörten. Die Maseltranger besuchten dementsprechend den Gottesdienst nicht in Schänis, sondern in Benken, und fanden ihre letzte Ruhe auf dem Benkner Friedhof.