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Erwähnt und aufgeführt werden sollen die Familiennamen und -wappen derjenigen, welche bei der Kantonsgründung (1803) Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde Maseltrangen geworden sind. Einzelne Namen sind heute nur noch spärlich, überhaupt nicht mehr oder höchstens als Bürger anderer Ortsgemeinden vertreten. Im Laufe der Jahre kamen durch Einbürgerung neue Familiennamen hinzu.
Jegliche Informationen über die Familien, die Wappen und Weiteres werden gerne entgegen genommen. Bitte wenden Sie sich an uns!
Zur Einstimmung das Familienwappen "Jud" aus Maseltrangen.
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Jud ist ein altes Gasterländer Geschlecht. Möglich wäre die Ableitung des Geschlechtsnamens Jud vom Personennamen "Judas". Es ist nicht ausgeschlossen, dass ein erster Träger des Geschlechtsnamens Jud in abgekürzter Form nach seinem Namen benannt wurde, zumal es viele ähnliche Geschlechter gibt (Peter; Klaus; Jörg; Fritz; Tomasi etc.). Das Geschlecht Judas existiert auch noch heute in verschiedenen Gemeinden.
Urkundlich erscheint mit dem Namen Jud 1365 ein Schaffner oder Meisterknecht des Klosters Pfäfers: Hermann Jud. Von ihm aus könnte das Geschlecht Jud auch die bündnerischen Gemeinden Maladers oder Wiesen erreicht haben.
1367 ist Heinrich Jud als Vertreter der Hofjünger (Gemeindegenosse) von Benken im Prozess gegen den Abt von Rüti ZH erwähnt. Es muss damals das Geschlecht Jud in Benken schon gut bekannt und sesshaft gewesen sein, sonst hätten die Hofjünger von Benken sicherlich nicht Heinrich Jud mit der Wahrung ihrer Interessen beauftragt.
1876 zählte Maseltrangen im Geschlecht Jud 29 Familien mit 130 Personen. Anlässlich der Eidgenössischen Volkszählung am 1. Dezember 1900 war das Gechlecht Jud das stärkst vertretene Geschlecht im Bezirk Gaster.
Das "Jud"-Wappen stammt vermutlich vom Gerichtsschreiber und Landrichter Johannes Jud, der von Benken nach Wattwil auswanderte. Es datiert aus dem Jahre 1739 und zeigt auf Rot ein steigender goldener Löwe mit silbernem Passionskreuz in den Pranken.
"Jud" mit einem andern Bürgerort haben ein ganz anderes Wappen. Warum? Hier ist das Familienwappen "Jud" aus Schänis dargestellt.
| Wappen: Geschlecht: 1457 Ulin Eberhard in Schänis. 1473 Heini Eberhard, Zeuge im Landmarchenstreit. 1497 Hans Eberhard, Landweibel des Gasters |
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Wappen: Das allgemein bekannte Fähwappen besteht aus einem goldenen Hirtenhorn nach links, überhöht von drei sechststrahligen goldenen Sternen auf blauem Grunde über grünem Dreiberg. Ursprünglich bestand das Wappen in Gold ein selbernes lat. F mit Kreuzanschluss (Wappen von P. Georg Fäh am Chorbogen der Beichtkapelle in Einsiedeln).
Ein Wappen des Fridolin Fäh, gewesener Hofschreiber, befindet sich in der Kirche Kaltbrunn am linksseitigen Chorfenster (allerdings ohne Dreiberg).
Geschlecht: Fäh, ursprünglich Fay und Fay (etymolog.), seit 1483 im Gaster erwähnt lt. Stiftungsbuch der hl. Kreuz-Bruderschaft Weesen und im Zinsrodel des St. Antönier-Stiftes Uznach. 1487 in Rieden, 1520 in Kaltbrunn, 1600 in Benken und 1680 in Amden erwähnt
Wappen: In Gold schwarzer Geier auf liegendem Ast. Wappen in Stifterfenster der Kirche Kaltbrunn.
Geschlecht: Giger, ein altes Geschlecht, seit 1486 im unteren Gaster nachweisbar in Benken (Fräfel Urk. 1) Michel Giger und Elsa Walterin 1484 (Stiftungsbuch der hl. Kreuz-Bruderschaft Weesen).
| Wappen: In Rot goldenes Mühlrad mit aufgesetztem Kreuz (Farben der Gemeinde Schänis). Bruno Gross, Bürger von Maseltrangen, hat das Wappen des Konrad Gross, Ammann in Hofjüngern und Gottshausleuten, angenommen nach dem Siegel im Stiftsarchiv St. Gallen von 1548. Geschlecht: Die Gross stammen ursprünglich aus dem Toggenbrug und erhielten 1675 das Landrecht im Gaster mit Jörg Gross. |
Wappen:
Geschlecht: Uraltes Geschlecht in der Gegend von Schänis. 1406 in Schänis und 1487 im Zelg in Maseltrangen bezeugt.
Welches Wappen ist das richtige?
Hier wird der Familiennamen beschrieben und allenfalls das Wappen. Jegliche Informationen über die Familien, das Wappen und Weiteres werden gerne entgegen genommen.
Hier wird der Familiennamen beschrieben und allenfalls das Wappen. Jegliche Informationen über die Familien, das Wappen und Weiteres werden gerne entgegen genommen.
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Wappen: Es gibt etliche Steinerwappen. Heute das gebräuchliches Wappen goldenes Kreuz über grünem Dreiberg auf blauem Feld mit goldenem (oder weissem) Mond und goldenem (oder weissem) Pfeil. Variante vermutlich nach Siegel von 1785
Geschlecht:Steiner dürfte zur Familie der "von Steinen" gerechnet werden, die sich später auch "Steiner" schrieb. Eine Familie Steiner hatte 1545 Besitzungen im Günterstall, Kirnen und besass den Hof Steinen und die Huob, ebenso die Wiese Steinlig (Klegerwies) alles in Kaltbrunn.
| Wappen: Geschlecht: Altes Schänner Geschlecht. 1301 Hug Tremp ab dem Strick. |
| Wappen: In Silber grüner Mittelbalken, belegt mit silbernem Weberschiffchen mit roter Spule, im oberen Feld ein sechsstrahliger roter Stern. Variante von A. Alber, Balterswil 1950 geschaffen auf Wunsch einiger Familien nach dem zürcherischen Weber-Wappen. Geschlecht: |
| Wappen: Geschlecht: Altes, angesehenes Gasterländer-Geschlecht. 1301 Ulrich Zweifel; 1456 sind Heini und Hans Zweifel Lehensträger des Stiftsgutes Forsten in Rufi. |