Ortsgemeinde
Maseltrangen

Maseltrangen -Wald

Wald

Holzerei




Winter auf Oberhag


Mehrjahresplan in der Waldwirtschaft

Der Ortsverwaltungsrat handelt nach einem von Werkmeister Paul Jud ausgearbeiteten Mehrjahresplan. Darin sind die zukünftigen Holzschläge in den Berg- und Talwaldungen bezeichnet, die Jungwuchspflege, die Aufforstungen, der Waldstrassenunterhalt und die Kontrollgänge mit dem Revierförster fest gehalten. Dieser Mehrjahresplan wird jährlich vom Ortsverwaltungsrat genehmigt. Er bildet auch eine Budgetgrundlage. 


Käferholz im Stockwald

Auch Maseltrangen kennt den Borkenkäfer. Die meisten Bäume werden zuerst vom Buchdrucker (der wichtigste Borkenkäferart der Schweiz) an den Spitzen beschädigt. Der erwachsene Käfer ist rund 5 mm lang und dunkelbraun gefärbt. Er brütet in der Rinde, hinterlässt also keine Frassgänge im Holz. Er ist einer der wenigen Borkenkäfer, die bei günstigen Bedingungen ausgeprägt zu Massenvermehrungen neigen und Waldbestände gefährden können.

Der Buchdrucker befällt praktisch ausschliesslich Fichten. Normalerweise besiedelt er kranke, gestresste oder frisch gefallene Bäume. Man spricht von attraktiven oder bruttauglichen Fichten.

In letzter Zeit hat die Holzergruppe Hannes Jud und Paul Jud Bäume im Stockwald, so genanntes Käferholz, aufgerüstet. Die Aeste wurden verbrannt, die Baumstämme wurden von Emil Jud vom Gmürenstock auf die Leglerwaldstrasse hinunter geschleppt. Hier einen kleinen Eindruck der Arbeiten.

 


Die geschädigten Bäume werden gefällt





Nach der Schadensaufnahme erfolgt das Fällen der kranken Bäume. Die Stämme werden freigelegt.



Aufrüsten der Bäume






Die Bäume werden entastet und die Aeste zu einem Haufen gelegt. Um eine Weiterentwicklung des Borkenkäfers zu vermeiden, werden die Aeste verbrannt.



Abtransport der Baumstämme



Mittels Traktor wird das gute Holz vom Gmürenstock auf die Leglerwaldstrasse abgeführt.



Pflegearbeiten im Gasterholz

Die Forstgruppe der Ortsgemeinde Maseltrangen, Paul Jud und Hannes Jud, haben in der letzten Aprilwoche 2006 die Jungwuchspflege ausgeführt, eine nicht gerade leichte Aufgabe. Bei der Jungwuchspflege geht es auch darum, die zukünftige Entwicklungen des Waldes zu berücksichtigen. Nachfolgend einige Eindrücke.

 


Jungwuchspflege vor dem Pflegeeingriff



Ein grosses Wirrwarr.



Jungwuchs nach dem Pflegeeingriff



Breits erkennt man klare Strukturen.



Freilegen der Rückewege



Zu den Aufgaben gehört auch das Offen halten der Rückewege.



Grenzziehung



Die Grenzen zwischen Privatwald und Wald der Ortsgemeinde müssen frei bleiben. Werkmeister Paul Jud an der Arbeit.



Schutz der Natur


Bäume mit Vogelnestern werden aus Rücksicht auf die Natur stehen gelassen.



Schäden in den Waldungen



Schäden in den Waldungen - häufig von einer grossen, schweren Schneelast - müssen behoben werden. Diese Bilder stammen aus dem Brunnholz.



Holzschläge

Jährlich führt die Ortsgemeinde diverse Holzschläge aus. Sie finden auf der Fotogallerie viele interessante Bilder dazu.